Was ist Sahaja Yoga?
Begründet 1970 von Shri Mataji Nirmala Devi.
Heute in über 100 Ländern praktiziert.
„Sahaja" bedeutet angeboren, spontan. Die Praxis beruht auf der Erweckung der Kundalini-Energie, die sich als kühle Empfindung auf den Handflächen oder über dem Scheitel bemerkbar machen kann. Dieser Moment heißt Selbstverwirklichung.

Gedanken zur Ruhe bringen
In der Meditation kann ein Zustand entstehen, den Sahaja Yoga als gedankenfreies Bewusstsein beschreibt. Kein leerer Kopf, sondern wache Aufmerksamkeit ohne den üblichen inneren Monolog.
Was bleibt, ist der Moment. Klar, ruhig, überraschend lebendig. Wer regelmäßig meditiert, beschreibt oft eine Gelassenheit, die im Alltag spürbar bleibt. Manchmal fällt es Kollegen auf, bevor man es selbst bemerkt.
Meditation in Sahaja Yoga beginnt dort, wo Anstrengung aufhört. Ein Moment der Stille, spürbar als sanfte Kühle auf den Handflächen, als Leichtigkeit, die sich von selbst einstellt.

Einfach. Für alle.
Kein besonderes Talent nötig, keine Vorkenntnisse, kein bestimmtes Alter. Sahaja Yoga lässt sich von jedem Menschen praktizieren. Zehn bis fünfzehn Minuten am Tag reichen.
Die Technik ist unkompliziert. Und sie ist kostenlos, seit 1970. Shri Mataji bestand darauf: Spirituelle Wahrheit kann man nicht kaufen.

Am Anfang steht das Ziel
Andere Wege beginnen mit jahrelanger Übung. Sahaja Yoga dreht die Reihenfolge um: Die Selbstverwirklichung steht am Anfang, nicht am Ende.
Die Kundalini, eine Energie im Kreuzbein, kann sich schon beim ersten Versuch bemerkbar machen. Als kühle Brise auf den Handflächen, als feines Strömen über dem Kopf. Was danach kommt, ist Praxis, Vertiefung, Alltag. Aber der erste Schritt geschieht oft in Minuten.
“Selbstverwirklichung ist die erste Begegnung mit der Wirklichkeit.”
— Shri Mataji Nirmala Devi (Quelle: sahajayoga.org)